Flugzeuge

Liszunov Li – 2
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Dieses Jahr können wir die einzigartige Liszunov Li-2, eine Lizenzversion der USamerikanischen DC-3 präsentieren.Die Douglas DC-3 ist im Volksmund besser bekannt als „Rosinenbomber“, die zu Zeiten der Luftbrücke nach Berlin, die Bewohner mit Süßigkeiten versorgte. Die ungarische Li-2 ist weltweit die einzige noch flugfähige Maschine dieses Typs und steht Ihnen an diesem Wochenende ganz exklusiv für Rundflüge zur Verfügung.

 

Technische Daten:

Länge:                                            19,65 m
Flügelspanne                               28,81 m
Höhe:                                             5,15 m
Flügelfläche                                 91,70 m²
Antrieb                                           zwei luftgekühlte 9-Zylinder Sternmotor-M-62IR
Startleistung:                               je 760 kW
Höchstgeschwindigkeit:           270 km/h
Marschgeschwindigkeit:           240 km/h
Landegeschwindigkeit:            108 km/h
Dienstgipfelhöhe:                      5.600 m
Reichweite:                                 2.600 km
Leergewicht:                               7.650 kg
max. Startgewicht:                      10.700 kg
Besatzung:                                  2 Piloten, 1 Techniker
max. Passagieranzahl:             19

MaxHolste MH1521 'Broussard' Buschflieger.de
Flugtage MH 1521 Pilot: Berufspilot Bernd Axenbeck, Jahrgang 1965 Die Broussard trägt den Spitznamen “französische Beaver”. Mit dieser Bezeichnung soll eine „technische Verwandtschaft“ zu der in großen Stückzahlen gebauten kanadischen Beaver hergestellt werden. Die STOL-Eigenschaften und der Neun-Zylinder Sternmotor würden diesem Anspruch gerecht werden. Trotzdem wurde die Broussard von ihrem Konstrukteur Max Holste als eigenständiges und charaktervolles Flugzeug entwickelt. Das Doppelleitwerk hebt die Broussard schon im ersten Augenschein vom bekannten „Flugzeugeinerlei“ ab. Ein Blick in den Innenraum lässt ein großzügiges Platzangebot erkennen. Neben Pilot und Co können, je nach Bestuhlung, bis zu vier weitere Personen mitfliegen. Eingesetzt wurde die Broussard, mit Ihrer außergewöhnlich guten Sicht, vor allem als Aufklärungsflugzeug beim französischen Militär. Dieser Neun-Zylinder Pratt & Withney hat mit 505 PS eine um etwas mehr als 10% höhere Leistung als die in der Serie eingesetzten Pratt & Whitney R-985-AN-1. Der Spritverbrauch der gezeigten Broussard beträgt je nach Belastung und Reisegeschwindigkeit zwischen 80 und 150 Liter pro Stunde. Aufgrund der STOL-Eigenschaften sind Starts und Landungen auch auf kleineren Flugplätzen möglich.
Cessna 195
Flugtage Cessna 195

Nach Ende des 2. Weltkrieges durchlebten die amerikanischen Hersteller von Flugzeugen der allgemeinen Luftfahrt eine schwierige Zeit. Die Firma Cessna entschloss sich, an der Vorkriegsepoche festzuhalten und brachte ein Konzept auf den Markt das schon bei seiner Präsentation der Vergangenheit angehörte. Vorbild für die Cessna 195 war die in den 30er Jahren konstruierte Cessna Airmaster. Zu den typischen Merkmalen eines Flugzeuges dieser Epoche zählen ein Motor, der rund ist, einem breiten und geräumigen Rumpf oder Zelle und einem Spornrad am Heck des Flugzeuges.

Trotz der wesentlich größeren Zelle hat Cessna bei dem Modell 195 alles auf Geschwindigkeit gesetzt. Dank der strömungsgünstigen Cowling, der schlanken Fahrwerksfedern und des optimierten Profils der Tragflächen erreicht das Flugzeug mühelos eine Reisegeschwindigkeit von etwa 260km/h.

Christen Eagle
Flugtage Christen Eagle

Eintrittsgeschwindigkeit (275 kmh) liegt an, den Knüppel stetig ziehen, die Fliehkräfte bauen sich auf (3 bis 4 g), beim Durchgang durch die Senkrechte etwas mit dem Seitenruder stützen und schon steht die Erde Kopf. Den Knüppel etwas nach lassen und es geht fast schwerelos wieder nach unten. Jetzt noch ein mal den Knüppel anziehen und schon geht es wieder gerade aus als wenn nichts gewesen wäre.
Horizontalflug, den Knüppel ins Eck und schon dreht sich die Welt um dich. Hohes Seitenruder treten und in der Rückenfluglage etwas nachdrücken, das war's. In nur 2 Sekunden eine ganze Umdrehung.

Mit High-Speed den Knüppel durchziehen. Jetzt geht es senkrecht nach oben, so lange bis die Eagle still in der Luft steht. Und nun wird die Maschine mit einem Tritt ins Seitenruder wieder Richtung Erde gedreht. Senkrecht nach unten, 1, 2, 3 Sekunden und dann mit kräftigem Zug am Knüppel und dem 5-fachen des eigenen Gewichtes wieder in die Horizontale.

Und weiter geht's, z. B. mit einer Kombination aus halbem Loop und halber Rolle. Und schon geht's weiter aus der Richtung aus der wir gekommen sind...

... neugierig geworden ? Wir nehmen Sie mit nach oben und drehen die Erde um Ihren Bauchnabel.

Waco YKS-6
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Heute gilt Waco YKS-6 als Paradebeispiel amerikanischer, beherrschender Ingenieur- leistungen der 30er Jahre im Bereich luftfahrt- geschichtlicher Entwicklungen.

Der gegenwärtige Zustand von NC 16512 verdeutlicht nur teilweise die Stärke von Konstruktion und Nützlichkeit dieses Flugzeugs als nicht zu übertreffend in seinen Einsatzjahren ab dem Jahre 1936.

Derzeit ist NC 16512 das erste und einzige Original-Ambulanz-Flugzeug dieses Typs der 30er Jahre auf dem Europäischen Kontinent.

Jakowlew Jak-18 A
Flugtage Jakowlew Jak-18 A Bereits vor dem Einmasch Deutscher Truppen in die Sowjetunion im Jahre 1941 entstanden erste Pläne für die Jak-18, diese Planungen wurden durch den Krieg aber bis Kriegsende 1945 zurückgestellt. Die Jak-18 sollte die Modelle Jakowlew UT-2 und Jakowlew Jak-5 als Ausbildungsflugzeuge der Roten Armee ersetzen. Bereits ein Jahr später flog die Jak-18 zum ersten Mal.
L-39 Albatros
Flugtage L-39 Albatros

Der Aero L-39 Albatros ist ein Trainingsflugzeug mit Strahltriebwerk der tschechischen Luftstreitkräfte und wurde als Nachfolger der "L-29 Delfin" entwickelt.

Dieses Flugzeug kann auch von behelfsmässigen Flugplätzen mit minimaler Ausrüstung eingesetzt werden. Neben der Schulung auf grössere Maschinen wie beispielsweise die MiG-29, wird die L-39 auch als leichtes Angriffsflugzeug zur Bodenbekämpfung und als taktischer Aufklärer eingesetzt. Der Erstflug des Prototypen X-02 fand am 4.November 1968 statt. 1971 entstanden 10 Vorserienmuster und 1974 begann die Serienproduktion. Über 2800 Exemplare aller Versionen wurden gebaut. Ausser den Luftwaffen des Warschauer Paktes beschafften zahlreiche Länder (unter anderem Afghanistan, Ägypten, Äthiopien, Algerien, Bangladesch, Irak, Kambodscha, Kongo, Kuba, Libyen, Nigeria, Nordkorea, Syrien, Thailand, Tunesien, Uganda und Vietnam) dieses sehr wendige Flugzeug.

Quelle: Migflug.de

Baby Great Lakes
Flugtage Baby Great Lakes Die Baby Great Lakes ist ein Selbstbauflugzeug. In den Fünfzigerjahren hat Barney Oldfield in den USA die Baupläne dafür veröffentlicht. Die N-6754 wurde 1973 im US-Bundesstat Washington gebaut. 1986 flog sie im Bauch einer Boeing 747 unzerlegt von Seattle nach Hamburg. Der kleinste Doppeldecker der Welt ist seitdem in Deutschland und kann oft auf Flugtagen bewundert werden.
Bücker Bü 181 Bestmann
Flugtage Bücker BÜ 181 Bestmann Die Bücker 181 Bestmann wurde erstmals 1939 von den Bückerwerken in Rangsdorf bei Berlin gebaut. Sie wurde zur Pilotenausbildung und als Verbindungsflugzeug bei der Luftwaffe gebraucht und in der Folge in Holland, Schweden und der Tschechoslowakei in großer Stückzahl gebaut. Nach dem zweiten Weltkrieg kaufte Ägypten der Tschechoslowakei die Lizenz ab. In der Folgezeit wurden von Heliopolis Air Works noch einmal hunderte Exemplare unter dem Namen Gomhouria gebaut. Das Exemplar von Wolfgang Niebch ist eine Gomhouria Mark 6 und hat im Gegensatz zur deutschen Version, die einen Hirth 105 Motor hatte, einen Rolls Royce O-300 6-Zylinder Boxermotor mit 145 PS.
Antonov AN2
Flugtage Antonov AN2 Das nostalgisch anmutende Flugzeug, im Volksmund auch liebevoll "Tante Anna" genannt, gehört zu den zur Zeit ältesten und grössten noch fliegenden Doppeldeckern der Welt. Die Antonow AN-2 wurde 1947 in der ehemaligen Sowjetunion von Oleg Antonow entwickelt. Ihr Erstflug fand am 31. August 1947 mit dem sowjetischen Testpiloten N. P. Wolodin statt.
Focke Wulf 190 (Maßstab 1:2)
Flugtage Wulf 190 Durch ein Annonce in einer amerikanischen Fliegerzeitschrift erfuhr das BAWA-Team von der "WAR Replica", in Santa Paula CA. Diese Firma erstellte Bausätze für verschiedene Jagdflugzeuge aus dem 2. Weltkrieg im Maßstab 1:2. Zu dieser Zeit gab es in Deutschland noch keine fliegende FW 190. Vom Sommer 1985 bis Herbst 1989 wurde dann der Bauplan in die Realität umgesetzt. Diese FW 190 wurde der A1 aus dem 2. Weltkrieg ziemlich originalgetreu nachgebaut. Die MG und Flächenkanonen fehlen nicht.
Jakowlew JAK-50
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Triebwerk:                          M 14 P, 9 Zylinder Stern, 360 PS
Max. Geschw.:                   420 km/h
Spannweite:                      9,3 m
Lastvielfaches:               +9 g / -7 g
Max. Abflugmasse:          900 kg
Erstflug:                             1976
Baujahr:                             1982/81

Jakowlew JAK-52
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Triebwerk:                         M 14 P, 9 Zylinder Stern, 360 PS
Max. Geschw.:                  420 km/h
Spannweite:                      9,5 m
Lastvielfaches:               +7 g / -5 g
Max. Abflugmasse:          1290 kg
Erstflug:                             1979
Baujahr:                             1980 / 82 / 84



Pitts S1-S
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Die S1-S, auch als "Roundwing Pitts" bezeichnet, wurde 1973 entwickelt. Diese Variante wurde ausschließlich im Werk bei Pitts gebaut. Ungefähr 65 S1-S wurden produziert, wobei die genaue Anzahl durch die Überschneidung mit der S1-E unbekannt ist. Curtis Pitts beendete die Produktion 1981 und gab gleichzeitig die Baupläne frei für den Verkauf. Die S1-S verwendet sowohl für die obere als auch für die untere Tragfläche ein symmetrisches Profil sowie auch einen identischen Einstellwinkel beider Tragflächen und die von ihren Vorgängern bekannten vier Querruder. Die S1-S ist ein echter Klassiker unter den Pitts S1 Modellen.

Technische Daten N25LM Pitts S1-S 

Baujahr:                                          1993                         
Länge:                                             4,70 m
Landegeschwindigkeit:               ca. 160 Km/h
Spannweite:                                   5,40 m
Höhe:                                              1,90 m
Leistung:                                        ca 200 PS
maximale Geschwindigkeit:      345 Km/h
minimale Geschwindigkeit:       110 km/h

YAK 52
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Technische Daten

Motor:                                                Vedeneyev M-14P, 9-Zylinder Sternmotor luftgekült, ca. 10 Liter Hubraum                        
Leistung:                                          360 PS – Startleistung
max. Geschwindigkeit                   420 km/h
Anflug-Geschwindigkeit                ca. 150 km/h
max. Belastung                              +7G / -5G
Flügelfläche                                     15m²
Kraftstoffvorrat                                 2 x 60l
Reichweite                                       ca. 450 km / 2:3 Std. Flugzeit

Laser
Laser

Der Laser 260 ist ein Selbstbau nach den Plänen des berühmten Stephens Acro (später modifiziert und als LASER bezeichnet). Alle modernen Kunstflugzeuge gehen auf dieses Grundkonzept zurück wie z.B. die Typen Extra, Zivko Edge, Staudacher etc.

Leistungsfähigkeit des Lasers ist in etwa vergleichbar mit der Leistung einer Cap 231, welche gut, trotz ihres Konstruktionsalters, für die Advanced Kategorie im Wettbewerbs- Motorkunstflug geeignet ist.

Der Erstflug des Laser 260 fand am 06.06.2009 auf dem Flugplatz Greiz-Obergrochlitz (Thür.) statt. Derzeit befindet sich das Flugzeug noch in der Flugerprobung mit dem Ziel der finalen Zulassung in der Kategorie „Beschränkte Sonderklasse“ (Experimental) .

Lufttüchtigkeitsgruppe:                 Kunstflug                         
Anzahl der Sitze:                            1
Baujahr:                                          2009
Spannweite:                                   7,43 m
Länge:                                             6,14 m
Höhe:                                               1,70 m
Motor:                                               Lycoming IO–360 B1B - Roller lifter engine
Luftschraube:                              Constant Speed / MT-Propeller MTV-9-BC/C193-18B

Leistung:                                          260 PS                         
Reisegeschwindigkeit:                 260 km/h
Maximalgeschwindigkeit:             380 km/h
Steigleistung:                                  10 m/
Flächenbelastung:                        1,90 kg / PS
Rollrate:                                           240 °/s
Lastenvielfaches:                        +8/-6 g
Maximalgewicht:                            660 kg

Leergewicht:                                  482 kg                         
Dienstgipfelhöhe:                         22.600 ft

(© Bilder mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Moll, Beate Schult und Micha Wohlfahrt)